Dieses Portal wird gesponsert von:

Zum 4. Mal bringt VADA internationales Solotheater nach Kärnten. Diesmal sind 6 Produktionen aus Wien, Berlin, Ljubljana, Padua, Bleiburg und Strinz-Margarethä zu Gast. Gespielt wird an 11 Orten; darunter auch eine Erst- und eine Uraufführung in der Pheldmanbühne in Tröpolach; Eintritt frei – Spenden sind willkommen!

© Uwe Neumann

TROTZ 
Donnerstag 17.10.2019 um 19:30 Uhr – Pheldmanbühne Tröpolach

Österreichische Erstaufführung

Karl Valentin und Lucia Berlin begrüßen Charles Bukowski feucht-fröhlich.
Sie sind Alkoholiker, zu dünn für den Rost im Krematorium, sie sind keine Kuchen, sondern Wirtshaussemmeln, alt, zu arm für eine eigene Waschmaschine. Die Helden der drei Autoren sind von irritierender Nutzlosigkeit, sie verweigern sich dem, was man heute Mainstream und Selbstoptimierung nennt. Auch wenn die Gesellschaft versucht sie in Kategorien zu pressen, – Charles Bukowski wurde einmal sogar zum „Outsider des Jahres“ gewählt – gehen sie ihren ganz eigenen Weg. Alle Wirtshaussemmeln, armen mageren Männer, Trinker und Trinkerinnen werden von einer Frau gespielt.

Traum und Visionen 
Montag 21.10.2019 um 19:30 Uhr – Pheldmanbühne Tröpolach

Uraufführung Die Geschichte eines lächerlichen Menschen

Die Rahmenhandlung ist die des lächerlichen Menschen von Dostojewski, nur das hier der Traum dann in Jean Pauls 1.Teil des „Ottomars Begräbnis“ mündet, ein Traum, der zum Alptraum heranwächst, um sich dann in sphärische Klänge zu erheben. Hier folgt der politisch visionäre Text von Bulwer Lytton aus dem Jahre 1871, der unsere heutige schwierig-politische Lage thematisiert, dass wir mit unserem Denken im irdischen verhaftet bleiben und nicht bereit sind unseren Geist zu höherem zu erheben. Nun folgt der 2. Teil von „Ottomars Begräbnis“, er wird zu einer Art Auferstehung im geistigen Sinne, um mit dem letzten Kapitel aus Dostojewskis lächerlichem Menschen im irdischen zur Besinnung und Lebensberufung zu kommen.

Weitere Infos und Termine auf: www.vada.cc