© E.Hubatschek
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Am Donnerstag, 24. Mai 2018, findet um 19,00 Uhr eine Fotoausstellung mit dem Titel „Kärnten auf den zweiten Blick“ statt. Passend ergänzt wird die Ausstellungseröffnung von der Lesung „Die Decke“ von Englbert Obernosterer.

 

Kärnten auf den zweiten Blick

Fotoausstellung Erika und Irmtraud Hubatschek

 

© E.Hubatschek
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Die Decke – Miniaturen

Lesung Engelbert Obernosterer

 

© Lipus
© Lipus

 

Kärntner Menschen, Höfe und Landschaften im Wandel der Zeit

Die Fotoausstellung dokumentiert in anschaulicher Weise die Veränderungsprozesse unserer Landschaft. Fotos aus den 50er Jahren werden Vergleichsaufnahmen uns jüngerer Zeit gegenübergestellt: Zwischen einigen Aufnahmen liegen oft mehr als 50 Jahre und machen deutlich wie sehr sich unser Lebensraum verändert hat.

 

Erika und Irmtraud Hubatschek, zwei Frauen, zwei Generationen, im Ergebnis ein spannender Zeithorizont und eine Reise durch die Zeiten. Nur mehr wenige haben noch eigene Erinnerungen an die Welt von damals. Die Ausstellung bietet ein lehrreiches, faszinierendes Geschichtswerk. Für einen kurzen Moment wird der Zeitenlauf im Hier und Jetzt festgehalten, für ein öffentliches Bildgedächtnis. Gestern. Heute. Und schon ein Schritt ins Morgen.

 

Dr. Erika Hubatschek (1917-2010), österreichische Geografin, Fotografin und Volkskundlerin. Seit 1939 dokumentierte sie Arbeit und Leben der Bergbauern. Von 1948 bis 2010 hielt sie europaweit Vorträge und wurde mehrmals in die USA eingeladen. Irmtraud Hubatschek, 1960 geboren in Klagenfurt, hat sich nach ihrem Musikstudium für eine vielseitige künstlerische Tätigkeit entschieden. Herausgabe mehrerer Bücher mit ihrer Mutter Erika. Seit 2010 leitet sie die Edition Hubatschek in Innsbruck. Die Verbindung von oral history, den Lebensfäden von Menschen mit den entsprechenden Fotos der 30er- bis 50er-Jahre ist ihr ein besonderes Anliegen.

 

Die Decke – Miniaturen

 

Bieten Filme und Fotos einer Gegend quasi eine Decke, unter der das eigentliche Leben brodelt, so wagt Engelbert Obernosterer mit seiner neuen Miniaturen – Sammlung „Die Decke” so manchen furchtlosen Blick darunter hinein. Entnommen sind die Studien dem Gail- und Lesachtal, wobei auch zeitliche Rückblenden enthalten sind. Ohne etwas zu verurteilen nimmt der Autor auch Geschehnisse zur Kenntnis, die man in den repräsentativen Darstellungen des Tales unter den Teppich kehrt, für die man sich aber nicht schämen sollte, weil sie nur die andere dunkle Seite des Naturgeschehens darstellen.

 

Hier geht es zum Plakat:

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Info: 04282/3060